Brillengläser anpassen

Nach Sehtest, Fassungsauswahl und der Glasberatung ist die optometrische Anpassung der nächste Schritt auf dem Weg zur Brille. Die Fassung und die Gläser sind ausgewählt. Jetzt muss der Augenoptikermeister die neue Brille, beziehungsweise das Brillenglas, zentrieren.

Stock-Fotografie-ID:512228668Die Mode wechselt immer schneller. Das gilt nicht nur für Kleidung und Schuhe, sondern auch für Brillenfassungen. Waren es vor zwei Jahren noch schmale Modelle, die das Herz der Brillenträger höher schlagen ließen, stehen jetzt größere Brillenfassungen hoch im Kurs.

Bei der Zentrierung geht es um Millimeterarbeit. Schon winzige Abweichungen in der Zentrierung und Sie können später trotz optimal geschliffener Gläser nicht gut sehen. Damit die Gläser bei der Brillenfertigung millimetergenau in die Fassung eingearbeitet werden können, müssen der Augenabstand und die Einschleifhöhe bestimmt werden. Die Vorneigung sollte nicht zu gering, aber auch nicht zu extrem sein. Nur dann ist später gutes Sehen durch die neue Brille möglich. Abweichungen bei der Zentrierung führen zu Nebenwirkungen, die selten mit einer schlecht sitzenden Brille in Verbindung gebracht werden.

Diese Daten sind wichtig

Um die optische Leistung der individuell angepassten Brillengläser optimal nutzen zu können, nimmt der Augenoptiker unter anderem folgende Zentrierdaten auf: den Abstand der Pupillenmitte zur Fassungsmitte, den Abstand vom unteren Fassungsrand zur Pupillenmitte, den Abstand der Glasrückfläche zum vordersten Punkt der Hornhaut, den Winkel zwischen Brillenglasfläche und vertikaler Blickrichtung (Fachbegriff: Inklination) sowie den Winkel zwischen Brillenglasfläche und horizontaler Blickrichtung (die so genannte Durchbiegung).

Einmal im Jahr zum Optiker

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